ANDREAS H. BITESNICH (A)

Die Fotoarbeiten des international bekannten österreichischen Fotograf Andreas H. Bitesnich (*1964) bestechen durch Anmut und durch ästhetische Sensibilität. In seinen Aktfotografien steht nicht die Erotik im Vordergrund, sondern er verwandelt die nackten Körper seiner Modelle in Skulpturen.

Bitesnich lässt alles Überflüssige weg, um die ausgewogene Ästhetik seiner Arbeiten zu intensivieren. Die Posen wirken elegant und leicht.

1988 begann Bitesnich, 24-jährig, sich mit der Fotografie auseinanderzusetzen. Es begann für ihn ein 10-jähriger autodidaktischer Lernprozess. Er eignete sich in dieser Zeit eine profunde Kenntnis der Fotografie an und setzte Folge setzte neu Standards im Genre der Aktfotografie.

Bitesnich setzt auf Reduktion und modelliert durch das Einsetzen von Licht und Schatten den Körper wie eine Skulptur. Er komponiert seine Fotografien geometrisch und entwickelt sehr ausgewogene Bildstrukturen. Trotzdem wirken die Bilder nicht streng, sondern sind voller Emotion. Manchmal sind es ein Blick oder eine Geste, die subtile Zeichen setzen.

Neben seinen Aktfotografien und Portaits, die er im Studio aufnimmt, besitzt Bitesnich eine Passion für Street- und Reisefotografie. Beide Welten sind für ihn komplementär. Die Reduktion wendet er in beiden Fällen an. Bei den Arbeiten im Studio reduziert er die Formen und beim Reisen die Farbe.  Die Schatten werden im Laufe der Jahre immer tiefer und dunkler. Die Inspiration zu seinen Reisefotografien entsteht bei Bitesnich nicht aus der Fotografie selbst, sondern aus der Ästhetik des „Film Noir“. 

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