THEIS WENDT (DK)

Theis Wendt (*1981) hinterfragt in seinen Arbeiten wie moderne Kommunikationstechnologien die Darstellung eines Bildes und die menschliche Wahrnehmung der Welt verändern. Die virtuelle Welt der Bilder ist zentral in Wendts Arbeit, aber zugleich befinden sich seine Bilder im realen Raum. 

In der Serie „Rift“ arbeitet er mit digitalen Drucken, die zunächst wie Durchgänge durch die Wand erscheinen, aber letztendlich "lediglich" Bilder sind. Sie zeigen nichts Unbekanntes, dennoch wird das uns Bekannte und Vertraute aus einer ganz neuen Perspektive präsentiert. Anstatt wie aus einem Fenster zu sehen, sieht man bei Wendt auch den umgebenden Raum in den Reflexionen des Glases. Diese scheinen den Raum, in dem wir uns befinden, von innen nach aussen zu kehren. In der Serie „Sunk“ werden ebenfalls gewohnte Vorstellungen aufgebrochen. Diese Bildserie besteht aus Aluminiumgüssen und korrodierten Styropor-Platten. Styropor, ein leichtes und isolierendes Material, wird in etwas Kaltes und Schweres umgewandelt. Normalerweise als Isoliermaterial unsichtbar, erschliesst es hier eigene Bildwelten: Sie erinnern etwa an karge Landschaften – abweisend und fremd und dennoch anziehend für den Betrachter.

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